Käsespätzle in der Pfanne Rezept

So richtig satt machen wenige Speisen, doch Käsespätzle selbst machen schafft mich immer wieder. Die Zubereitung ist ganz leicht und man benötigt für Käsespätzle nicht viele Zutaten. Selbst der Kreativen Küche werden Spätzle gerecht, denn man kann die leckeren schwäbischen Nudeln in verschiedenen Arten zubereiten. Käsespätzle können z.B. klassisch vom Brettgeschabt werden oder aber auch mit der Spätzlepresse in den Topf pressen. Ich möchte eich aber von der dritten Variante der Spätzle-Zubereitung erzählen, denn die mag ich am liebsten. Am liebsten mag ich Sie nämlich mit dem Spätzle-Hobel in das Wasser gehobelt.

Da es in diesem Beitrag aber um Käsespätzle geht und diese noch weitere Arbeitsschritte voraus setzen, will ich euch nicht enthalten wie unterschiedlich auch diese gestaltet sein können. Beispielsweise können Spätzle die vom Brett geschabt wurden direkt mit Butter glasiert werden, oder auch mit etwas Kochwasser in einer Pfanne aufbereitet werden. Auch die wie ich finde „Orginal Schwäbische Variante“ der Käsespätzle. Hier werden die Spätzle nach dem aufkochen abgeschöpft und in eine Kokotte gegeben und mit Käse und Zwiebeln geschichtet. Als letzte Schicht wird dann natürlich Käse darauf gegeben und die Kokotte kommt noch einmal in den Ofen.

Nun zu meiner geliebten Variante der Käsespätzle. Ich bevorzuge die Allgäuer Käsespätzle.

Zutaten für die Käsespätzle:

  • 1 Kg Mehl
  • 10 Eier
  • Emmentaler
  • Limburger
  • 0,5l Bier (am besten Bockbier oder Festmärzen von Meckatzer)
  • reichlich Zwiebeln
  • Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • großes Sieb
  • Playliste vom Sclüpperurlaub

Kochgeschirr für Käsespätzle:

  • Spätzlehobel
  • großer Topf (ca. 8-10 Liter)
  • Schneebesen
  • Schaumkelle
  • Messer
  • Brett
  • Pfanne
  • Pfannenwender
  • Rühschüssel

Zubereitung von Käsespätzle:

Als erstes stellt Ihr den Topf mit Wasser auf, da dieser in der Regel lange braucht um zu kochen. Ihr solltet beachten, dass der Topf bis knapp unter den Rand mit Wasser aufgefüllt ist. Das schützt euch später davor, dass Ihr euch starken Verbrennungen aussetzt (ich wollte es auch nicht glauben, nach der 2. Verbrennung hab ich es dann auch geglaubt 🙂 ), Nach dem das Wasser auf dem Herd steht, schneidet Ihr die Zwiebeln in Würfel. Ich schneide immer eine Kantenlänge von etwa 0,5 cm bis 1 cm, das ist aber je nach Geschmack und Laune für jeden anders. sobald die Zwiebeln geschnitten sind, gebt Ihr diese mit ausreichend Butter in einen Topf und lasst diese braun werden. Nun beginnt Ihr mit dem Spätzleteig, für den Ihr als erstes die Eier in eine Rührschüssel schlagt. Die Eier würzt Ihr dann mit Pfeffer und Salz. Nun schlagt Ihr die Eier durch bis sich das Ei-gelb und das Ei-klar ordentlich verbunden hat. Jetzt gebt Ihr das Bier hinzu und vermengt dies auch, bis alles homogen ist. Den Schneebesen könnt Ihr nun schon mal abspülen, denn den braucht Ihr nun nicht mehr. Nun habt Ihr saubere Hände vom Schneebesen abspülen und könnt getrost damit arbeiten. Schnappt euch das Mehl, das muss nun nach und nach unter die Bier-Eier gemengt werden. Sobald das ganze Mehl untergearbeitet wurde, schlagt Ihr den Teig solange mit der gebogenen aber flachen Hand, bis der Teig anfängt Blasen zu werfen. Inzwischen kocht nun auch das Wasser. Nehmt nun den Spätzlehobel und taucht Ihn einmal in das kochende Wasser. gebt noch etwas Salz ins Wasser, ich mache das immer später, da ich glaube, dass das Wasser dann schneller kocht. Nun gebt Ihr soviel Spätzle-Teig in den Hobel das er voll ist und reibt diesen zügig in das Kochwasser. Sobald Ihr den Hobel leer gehobelt habt, nehmt Ihr die Schaumkelle und rührt vorsichtig im Topf. Sobald das Wasser wieder aufgekocht hat schöpft Ihr die Spätzle ab und gebt Sie in das Sieb. Das wiederholt Ihr etwa 4x, danach ist der Spätzle-Teig aufgebraucht. Die Spätzle könnt Ihr nun mit kaltem Wasser auskühlen.

Stellt nun die Pfanne auf die noch heiße Kochplatte und lasst diese warm werden. Nehmt etwas von dem Kochwasser in die Pfanne. Der Vorteil am Kochwasser ist, es schmeckt schon nach was, was frisches Wasser nicht tut. Lasst das Wasser aufkochen und würzt es mit Salz und ausreichend Pfeffer. Das dies am besten aus der Mühle kommt muss ich nicht erwähnen oder? 🙂 Sobald die Spätzle wieder heiß sind, gebt Ihr den Käse dazu und rührt zügig um. der Käse schmelzt nur so dahin. Sobald der Käse schön verlaufen ist, könnt Ihr die Teller anrichten. Übrigens, im Hintergrund duften schon die braunen Zwiebeln. Die gebt Ihr nun einfach über die Käsespätzle auf dem Teller.

Wer sich noch für ein Video interessiert, Ich mache die Käsespätzle ähnlich wie Stefan von den Koch Profis. Das Video findet Ihr hier.

Wie man mein Rezept etwas verfeinern kann, berichte ich euch ein anders mal.

Lasst euch die Schwäbische Köstlichkeit schmecken.

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Metrik ist Gastblogger bei doch genießbar. Metrik ist Dampfer und stellt auf Dampfkasten seine Verdampfer-Reviews und Erfahrungen mit den einzelnen Produkten zur Verfügung.
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Ein Kommentar

  1. Avatar
    Seejungfrau
    13. Dezember 2014
    Antworten

    Deine Variante von Kässpätzle find ich auch nicht schlecht, denn wenn man die Spätzle in der Pfanne mit dem Käse verschmelzen lässt sind sie nicht so trocken.
    Ich habe die Spätzle immer in der Auflaufform mit viel Käse und angebratenen Zwiebeln überbacken, aber ich werde jetzt mal deine Variante ausprobieren.
    Weiterhin viel Spaß beim Kochen
    Seejungfrau

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